Flenski oder Membado Vergleich: Kursplattformen für Coaches ohne IT-Kenntnisse

2026.06.17
Flenski oder Membado Vergleich: Kursplattformen für Coaches ohne IT-Kenntnisse

Es ist Mitte November, draußen prasselt der Hamburger Regen gegen mein Bürofenster und ich starre fassungslos auf den Bildschirm. Wieder eine Support-Mail. Wieder ein Teilnehmer, der nicht in seinen Kurs kommt. Es ist die sechste Plattform, die ich seit 2019 ausprobiere, und ich frage mich ernsthaft: Warum muss Technik für uns Coaches eigentlich so kompliziert sein?

Bevor wir tiefer in den Vergleich zwischen Flenski und Membado einsteigen, ein kurzer Transparenz-Hinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links kaufst, erhalte ich eine Provision – für dich entstehen dabei absolut keine Mehrkosten. Ich empfehle hier nur Plattformen, die ich in meinem Hamburger Coaching-Alltag selbst getestet habe. Mehr dazu findest du in meiner Transparenz-Erklärung.

Das Trauma der drei Migrationen

Ich bin kein Entwickler. Ich bin jemand, der Wissen vermitteln will. Aber in den letzten Jahren habe ich mich eher wie ein Umzugsunternehmer gefühlt – und zwar einer von der Sorte, die ständig Kartons verliert. Drei Migrationen habe ich hinter mir. Jedes Mal war es das gleiche Drama: Passwörter funktionierten nicht, das Design war auf dem Handy komplett zerschossen und am Ende habe ich jedes Mal Mitglieder verloren, weil sie schlichtweg keine Lust mehr auf das Technik-Chaos hatten.

Einen Mitgliederbereich zu erstellen, sollte sich eigentlich anfühlen wie das Einrichten einer neuen Werkzeugkiste: Alles hat seinen Platz, man greift rein und es funktioniert. Stattdessen fühlte es sich bei meinen ersten Versuchen eher so an, als müsste ich die Werkzeugkiste erst selbst schmieden. Wer sich fragt, wie man das ohne Verluste schafft, sollte mal einen Blick auf diesen Guide zur Mentortools Migration ohne Mitgliederverlust werfen – das hätte mir damals viel Erspartes und Nerven gerettet.

Nahaufnahme der Flenski Benutzeroberfläche auf einem Laptop

Flenski: Der moderne Hype im Praxistest

Kurz nach dem Jahreswechsel stolperte ich über Flenski. Die Plattform wird aktuell extrem gehyped. Auf den ersten Blick wirkt alles wie „Malen nach Zahlen“. Die Bedienung ist intuitiv, fast schon spielerisch. Man merkt, dass hier jemand mitgedacht hat, der keine Lust auf verschachtelte Menüs hat. Doch nach etwa sechs Wochen Testphase kamen die ersten Risse im Lack zum Vorschein.

Flenski ist erst seit 1.4 Jahren am Markt. Das merkt man an der Stabilität. Während die Optik modern und frisch ist, gab es in meinem Test immer wieder kleine Schluckaufe im System. Die Refund-Rate liegt bei Flenski bei etwa 7.8 % – ein Wert, der mich als Coach hellhörig macht. Wenn Kunden ihr Geld zurückwollen, liegt das oft nicht am Inhalt, sondern an technischem Frust beim Login oder der Videowiedergabe. Für mich als Hamburger Kaufmann ist Zuverlässigkeit aber das A und O. Wer mehr Details sucht, findet hier meinen Vergleich der Top-Anbieter.

Membado: Das Urgestein mit dem langen Atem

Dann ist da Membado. Mit 7.5 Jahren am Markt ist das im Bereich Software as a Service fast schon ein biblisches Alter. Das merkt man der Plattform an – im positiven wie im negativen Sinne. Die Benutzeroberfläche wirkt im Vergleich zu Flenski etwas altbacken, fast so, als würde man in eine gut sortierte, aber in die Jahre gekommene Bibliothek treten.

Der große Vorteil: Es läuft. Die 180 Tage Cookie-Laufzeit bei Membado sind für Affiliate-Partner spitze, aber für mich als Nutzer zählt die Stabilität. Wer schnell starten will, sollte sich den Vergleich Membado oder Coachy ansehen. Membado bietet zudem einen soliden Landingpage-Builder, der externe Software oft überflüssig macht.

Die Kostenfalle: Langfristig denken statt kurzfristig sparen

Hier kommt mein persönlicher „Aha-Moment“, den ich an einem regnerischen Nachmittag im April hatte, als ich meine Buchhaltung sortierte. Die monatlichen Gebühren summieren sich bei Membado langfristig zu ordentlichen Gesamtkosten. Flenski bietet oft Modelle an, die auf Eigenlösungen basieren oder geringere laufende Betriebskosten haben.

Es ist wie beim Mieten einer Wohnung vs. dem Kauf eines Modulhauses: Membado ist die schicke Mietwohnung in Eppendorf – alles wird gemacht, aber die Miete steigt und hört nie auf. Flenski ist eher das smarte Tiny House. Aber Vorsicht: Wenn das Fundament (die Stabilität) noch nicht 100 % steht, nützt auch das schönste Design nichts. Ich habe gelernt, dass ich lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehme, wenn ich dafür nachts ruhig schlafen kann, ohne Angst vor der nächsten Support-Welle zu haben.

Vergleich der Benutzeroberflächen von Membado und Mentortools auf zwei Monitoren

Mein „Hero“: Warum Mentortools das Rennen machte

Inmitten meines Vergleichs zwischen dem jungen Wilden (Flenski) und dem alten Hasen (Membado) entdeckte ich Mentortools. Es war, als hätte jemand die besten Gene aus beiden Welten gekreuzt. Mit 7 Jahren Markterfahrung ist es fast so lange dabei wie Membado, sieht aber so modern aus, wie man es sich von Flenski erhofft.

Was mir im Alltag aufgefallen ist: Die Stabilität ist beeindruckend. Während ich bei Flenski mit der Refund-Rate von 7.8 % kämpfte, bietet Mentortools eine Umgebung, in der sich meine Kunden sofort zurechtfinden. Es ist die perfekte Balance. Wenn man wie ich kein Technik-Experte ist, braucht man eine Plattform, die einem den Rücken freihält. Für alle, die eine Budget-Lösung suchen, ist COACHY mit seiner extrem niedrigen Refund-Rate von 1.6 % und über 10.000 Nutzern ebenfalls einen Blick wert, aber für mein Hauptbusiness ist Mentortools mittlerweile der Ankerplatz.

Fazit für meine Hamburger Kollegen

Wenn du gerade erst startest und ein begrenztes Budget hast, schau dir COACHY an – es ist unkompliziert und bewährt. Wenn du die modernste Optik willst und bereit bist, kleine Kinderkrankheiten in Kauf zu nehmen, ist Flenski dein Tool. Willst du die maximale Sicherheit eines Urgesteins, greif zu Membado.

Aber wenn du – genau wie ich – keine Lust mehr auf Migrationen hast und eine Plattform suchst, die einfach funktioniert, modern aussieht und seit Jahren stabil am Markt ist, dann empfehle ich dir meinen persönlichen Favoriten Mentortools. Spar dir die Nachtschichten im Büro und konzentrier dich wieder auf das, was wir am besten können: Coachen. Am Ende ist die beste Plattform die, über die deine Kunden (und du selbst) gar nicht erst nachdenken müssen.